Kinofilme, Kultfilme, Filmklassiker

Verblendung

Der Jurist, welcher gleichzeitig als Aushängeschild des Magazins „Millenium präsent war, musste eine herbe Niederlage im juristischen Bereich einstecken. Ihm bleibt nichts anderes übrig als dann ein lukrativ erscheinendes Angebot eines Industriellen aus Schweden anzunehmen. In dem Fall geht es darum das mysteriöse Verschwinden seiner Großnichte zu klären, was immerhin schon 40 Jahre zurückliegt. Während seiner Ermittlungen gerät er in tiefen einer Großfamilie welche total zerrüttet erscheint. Dort macht er Bekanntschaft mit der eher smart wirkenden Lisbeth Salander mit der er im Laufe der Zeit zu einem echt starken Team zusammenwächst.

Kinoevent meats Höllentripp

Die Regie in diesem Film, welcher eine gelungene Kombination aus Film im Muster eines Höllentrips und einem sehr auf die Bedürfnisse der Kinobesucher gestalteten Event ist, führt Stieg Larssons in Zusammenarbeit mit David Finchers. Der Zuschauer erwartet schon alleine wegen der Hmyne zum Film eine düstere Handlung mit knallharter Action. Dieses Versprechen was sich davon ableiten lässt wird der Film aber keineswegs einlösen können. Das Tempo passt sich dem Schauplatz an und das ist nun mal ein eher lähmender Winter. Es dauert also einen großen Moment bis sich die Erzählung rund um die Ermittlungen in dem zerrütteten Famlilienclan richtig entfalten kann. Das Drehbuch orientiert sich in vollem Umfang an der Vorlage.

Weniger Eigenschaften vom klassischen Thriller

So vergehen geschlagene 75 Minuten bis es dem Zuschauer von „Verblendung“ gelingen kann die beiden Hauptfiguren und deren gemeinsame Handlungsweise zusammen zu führen. Erst die zweite Hälfte des Filmes wird durch die Zusammenarbeit des eher ungewöhnlichen Teams und deren Anliegen, nämlich der Aufklärung des Vermissten Falls der Großnichte des Auftraggebers aus Schweden,  und den Interaktionen der beiden gefüllt. Genau wie in der Erstverfilmung wird man auch in diesem Film nur wenig klassische Elemente eines Thrillers finden können. Die Spannung entwickelt sich allein mit Hilfe der Geschehnisse um die Figuren oder auch nur aus gegenseitigen Blicken  und zu guter Letzt natürlich auch Anhand der Lösung dieser schauderhaften Mordserie.